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Die schwarze Pyramide

22. Mai 2017

Vor nicht all zu langer Zeit habe ich hier den Film „Baskin“ vorgestellt: ein türkischer Horror-Film, in dem ein paar Polizisten in einem Haus auf verrückte Typen im Keller stoßen. „Baskin“ war ein Film, der trotz interessanter Motive, eher eine ziemlich große Niete war. Dabei war der als Grundlage dienende Kurzfilm verdammt gut und der Trailer zum großen Film sah auch toll aus. Aber der Film schaffte es einfach nicht, dieses Stimmung aufrecht zu halten. Er hatte gute Effekte und interessante Ideen, die ihn vom üblichen Horror-Kram stark abgrenzten, doch am Ende kam nicht wirklich was dabei herum. Mit guten Effekten und einer interessanten Idee kommt auch „The Void“ daher – nur ähnlich wie „Baskin“ scheitert der Film an seinen Effekte-Ambitionen.

In „The Void“ lernen wir Sheriff Carter (Aaron Poole) kennen, der gerade einen jungen Mann ins örtliche Krankenhaus gefahren hat, wo seine Frau Allison (Kathleen Munroe) nach ihm sieht. Doch kaum ist Carter im Krankenhaus angekommen, lungern da auf einmal in merkwürdige Kutten gekleidete Menschen herum und lassen niemanden mehr aus dem Gebäude. Was zu schade ist, hat sich doch eine der Krankenschwestern gerade in ein ekliges Ekel-Monster verwandelt. Schnell wird den Menschen im Krankenhaus klar, dass dieser Ort schlimmer werden könnte als die Hölle.

Das neueste Schrei zu Halloween

„The Void“ ist einer dieser Filme mit einem wunderschönen Trailer, der wunderschön zusammengeschnitten ist und wunderschön Lust auf mehr macht. Wenn man sich den ganzen Film dann anschaut, kommen wir wieder bei dem „Baskin“-Problem an. Die Story hält den Erwartungen einfach nicht Stand. Der ganze Film zieht sich ewig in die Länge (trotz einer Laufzeit von 90 Minuten), füttert uns mit Rätseln und gibt uns am Ende einen kurzen Erklär-Bär-Moment, der ausreichen muss, um die gröbsten Fragen irgendwie zu beantworten. Dabei haben die beiden Regisseure Steven Kostanski und Jeremy Gillespie eine interessante Idee, die sie wirklich verdammt gut anteasern: Da gibt es zwischendurch Alptraum-artige Bilder von einer anderen Welt, in der eine riesige schwarze Pyramide schwebt – und allein sowas mag ich ja immer total gerne, wenn sich Horror scheinbar mit Fantasy verknüpft. Auch die Kutten-Träger laufen mit dem Symbol der schwarzen Pyramide durch die Gegend… und natürlich ist die große Frage des Films: „Was ist die schwarze Pyramide?“ Im Erklär-Bär-Momennt bekommen wir so eine Art Ahnung davon, aber so richtig zufriedengestellt hat mich das nicht. Am Ende sind mir zu viele Fragen einfach offen geblieben, die gewollt oder ungewollt gestellt worden sind.

Ich hatte so ein bisschen das Gefühl, die beiden Regisseure hatten eher eine bildliche Idee von ihrem Film und haben um diese Bilder ihre Geschichte gebaut – und ja, so eine schwarze Pyramide in einem unheilvoll dunklem Himmel sieht schon cool aus, aber ein bisschen mehr braucht es dann doch. Der Film fühlt sich an, als hätten die Beiden eine große Vorliebe für „Event Horizon“ und / oder „Hellraiser“ und wollten das Ganze selbst mal ausprobieren. Story-technisch ist das nicht wirklich gelungen, dazu bleiben auch die Charaktere einfach zu blass und der Bösewicht des Films zu unspektakulär. Am Ende will ich halt mehr zu seinen Beweggründen wissen, mehr zu dem Warum, mehr zu der Pyramide. Ganz ehrlich, würde es eine Fortsetzung zu „The Void“ geben, die mehr auf diese Fragen eingeht, ich würde sie gucken.

Großer Pluspunkt für „The Void“ ist – wie schon erwähnt – das Optische. Und ich rede jetzt nicht nur von der großen schwarzen Pyramide. Die Effekte und vor allem die Monster in diesem Film sind wirklich erste Sahne… sofern man Ekel-Monster als erste Sahne bezeichnen kann. Das Creature Design ist der Hammer. Hier fühlt man sich dann an „Das Ding aus einer anderen Welt“ zurück erinnert. Praktische Effekte sind halt doch – wenn gut gemacht – immer noch am Besten. „The Void“ zelebriert seine widerlichen Viecher, die wirklich, wirklich widerlich aussehen. Auf die Monster wurde auf jeden Fall mehr Zeit investiert als auf den Rest des Films.

„The Void“ ist – zum Glück – nicht ganz so schlimm wie „Baskin“. Die Ideen, die „The Void“ hat, sind spannend, die Effekte sind toll, aber die Story verliert sich zu sehr in ihren eigenen Rätseln.

Wertung: 6 von 10 Punkten (zu viele Rätsel, zu wenig Auflösung…)

Random Sunday #7: Moby-Dick

21. Mai 2017

Ja, ich habe „Moby-Dick“ gelesen… und nein, mir war nicht ganz bewusst, was ich von diesem Buch erwarten sollte. In meinem Wunsch, so nach und nach mal ein paar wirkliche Klassiker zu lesen, stieß ich halt irgendwann mal auf Herman Melvilles Walfänger-Epos. Wenn ich ganz ehrlich sein soll, bin ich zuletzt durch Jeff Smiths Comic „Bone“ wieder auf den Roman gekommen. In Smiths Comic ist nämlich die Hauptfigur ein riesiger Fan des Buches und versucht jedem zu erklären, warum „Moby-Dick“ so ein tolles Buch ist. Und jedes Mal schlafen alle gelangweilt ein. Ich musste jetzt selbst einfach mal wissen, ob dieser Wälzer seinen Kultstatus wirklich wert war.

Zum Inhalt muss ich ja nicht wirklich viel sagen, oder? Ishmael stellt sich in dem kultigsten aller Anfangssätze mal eben kurz vor und erzählt uns dann, wie er auf das Schiff von Kapitän Ahab kam, der den berühmt-berüchtigten Weißen Wal Moby Dick jagen und töten will.

„Moby-Dick“ ist ein Buch über die Egomanie des Menschen, über die Sinnlosigkeit von Rache, über die Opfer, die ein Mann bereit ist zu bringen, auf Kosten anderer. Zugleich ist es auch ein Buch über die Seefahrt, über den Walfang, über das Leben der Männer an Bord. „Moby-Dick“ ist ein furchtbar interessantes, aber gleichzeitig auch so furchtbar langweiliges Buch.

Vielleicht ist „langweilig“ das falsche Wort. „Langatmig“ trifft es vielleicht ein bisschen besser. Von den gut 135 Kapiteln sind gefühlt die Hälfte der Kapitel Ausführungen über die Arten der Wale, über die verschiedenen Rassen von Walen, über die Philosophie der Farbe Weiß (zugegebenermaßen war das tatsächlich ein sehr interessantes Kapitel), über die Methoden des Walfangs, über die Instrumente zum Walfang, über die besten Ausguck-Plattformen. In manchen Kapiteln verlieren wir uns in einem inneren Monolog von Ahab oder einem seiner Männer, die dann sehr philosophisch werden, voller Anspielungen auf alte Mythen stecken. Es ist viel Beiwerk, dass die eigentliche Jagd nach Moby Dick zu einem dicken Wälzer werden lässt. Würde man diese ganzen spezifischen Kapitel weglassen, hätte man hundert Seiten, die genau das widerspiegeln, was wohl so ziemlich jede Verfilmung von „Moby-Dick“ zeigt: Ahabs Jagd nach dem Wal.

Was somit auch heißen sollen, dass es ja gerade dieses Beiwerk ist, was „Moby-Dick“ über die Jahre auch einfach zum Klassiker gemacht hat. Denn dadurch wird aus dem Roman „Moby-Dick“ ja wirklich ein Zeitzeugnis, ein Sachbuch voller Historie, Biologie und Anthropologie, die sich dann aber hauptsächlich auf Walfänger bezieht. Man lernt unglaublich viel… man merkt einfach sofort, dass Melville selbst zur See gefahren ist und das er sich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Er geht auch auf verschiedene Schiffsunglücke ein, in denen ein Wal für den Untergang verantwortlich war, um so die Geschichte von „Moby-Dick“ in der Realität zu verwurzeln. Da wird dann unter anderem auch auf das Unglück der Essex angesprochen – was ja auch als „In the Heart of the Sea“ verfilmt wurde und dort als DIE Grundlage für „Moby-Dick“ angepriesen wurde.

Dazu kommt Melvilles Schreibstil, den ich eigentlich nur als sehr ausschweifend bezeichnen kann. Aber es steckt etwas in der Art und Weise, wie Melville schreibt, dass mich sehr in diese Welt gezogen hat. Gerade das Ausführliche, der Detail-Reichtum zeichnet ein sehr intensives Bild von dieser Welt des Walfangs… das ist pures Kopfkino.

Doch ist es auch genau dieser Detail-Reichtum, der „Moby-Dick“ zu einem wirklich harten Brocken macht. So sehr mich diese „Zusatzkapitel“ auch in die Welt von „Moby-Dick“ reingezogen haben, so schwer haben sie es mir dann manchmal auch gemacht. Wie gesagt, 30 Seiten über die Einteilung von Walen zu lesen, ist nicht unbedingt das, weswegen ich diesen Roman lesen wollte 😉 Zumal der eigentliche Wal, der diesem Buch seinen Namen gibt, dann auch wirklich erst kurz vorm Ende so wirklich in voller Große auftaucht (wobei ich mich da immer noch frage, warum er im Titel allein mit Bindestrich und ansonsten überall ohne Bindestrich geschrieben wird).

„Moby-Dick“ war ein Erlebnis, aber auch ein Erlebnis, dass ich nicht jedem empfehlen würde. Es ist ein harter Brocken, der seinem Wal schon fast ein bisschen gleich kommt. Dann suche ich mir doch lieber etwas „Leichteres“ für meinen nächsten Klassiker.

Die Evolution des Bösen

19. Mai 2017

Ich glaube, ich wäre kein guter Weltraum-Kolonist! Nach all den Science-Fiction-Horror-Filmen, die ich bisher so gesehen habe, wäre ich viel zu ängstlich. Ich würde hinter jedem Felsvorsprung Gefahr wittern, egal wie oft man mir sagt, dass alles sicher ist. Im All ist nichts sicher. Im All hört dich ja auch keiner schreien – wie auch: Für den Fall, dass ich ein Kolonist wäre, ist wohl davon auszugehen, dass mich auf der Erde definitiv niemand mehr rufen hören wird. Ich würde in meinem Weltraum-Anzug einfach in der Rakete hocken und darauf warten, bis ich mich irgendwo anders verkriechen kann. Denn, wie schon erwähnt, wenn mich Sci-Fi-Horror-Filme eins gelehrt haben, dann das im All alles viel zu gefährlich ist. Ich wäre definitiv kein guter Weltraum-Kolonist, ich wäre nicht dumm genug, fremdes, unbekanntes Zeug, das auf einem fremden Planeten rumliegt, anzufassen. Das ist nämlich scheinbar extrem wichtig – zumindest wenn man den Charakteren von Ridley Scott Glauben schenkt. Die waren schon so blöd in „Prometheus“ und haben mit merkwürdigen Weltraum-Kobras gespielt und in der Fortsetzung „Alien: Covenant“ sind sie leider nicht viel intelligenter.

Die Crew der Covenant ist mit etwa 2000 Kolonisten unterwegs zu einem neuen, bewohnbaren Planeten, als sie einen Notruf abfangen. Von einem Planeten, der viel dichter ist und auch bewohnbar wäre. Also entscheidet sich Captain Oram (Billy Crudup) für eine Kursänderung – gegen das Veto von Terra-Forming-Expertin Daniels (Katherine Waterston). Auf diesem neuen Planeten angekommen, passieren dann natürlich wieder schreckliche Dinge – die Crew stößt auf ein altes Raumschiff und auf einen alten Bekannten der einstigen Prometheus, den Androiden David (Michael Fassbender). Und wir müssen nicht allzulange warten, bis auch das Titel gebende Alien wieder auftaucht.

Alien-Futter kommt in Dosen

Das Gute vielleicht mal gleich vorweg: „Alien: Covenant“ ist tatsächlich eher das uns schon lange versprochene Prequel zur „Alien“-Reihe als „Prometheus“ es je war. Dennoch gibt sich „Covenant“ auch Mühe, ein guter zweiter Teil in dieser neuen Prequel-Saga zu sein. Zumindest werden die merkwürdigen Konstrukteure noch mal erwähnt, wirklich so viel mehr über diese Gott-gleichen Wesen erfahren wir aber auch nicht. Dafür erklärt uns Scott nun endlich den Ursprung der Xenomorphs. Und ganz ehrlich: Ich weiß nicht, ob ich das jetzt schon so ausführlich wissen wollte. Klar, ein Prequel muss sowas ja irgendwann zur Sprache bringen, doch mit „Alien: Covenant“ ist nun auch das letzte Geheimnisse um das Monster aus dem All gelöst. Ich gebe zu, die ganze Story, wie das Alien zu dem wurde, was wir aus der alten Reihe kennen, ist schon verdammt cool, aber irgendwie platzt damit auch ein bisschen eine Blase. Das Mysterium Xenomorph ist nun endgültig entschlüsselt.

Dafür baut Scott mit dem wieder auftauchenden David einen tollen Charakter auf, der dann tatsächlich auch zum Nachdenken. Cool gelungen ist dabei auch das Zwischenspiel zwischen David und dem neuen Androiden der Covenant, Walter, ebenfalls gespielt von Michael Fassbender. Wenn hier diese beiden Generationen von Androiden aufeinander treffen, mit ihren unterschiedlichen Ansichten darüber, was ihre Aufgabe gegenüber ihren Erschaffern ist, ist das das Highlight des Films (bis auf eine äußerst, äußerst merkwürdige Szene, in der die beiden Flöte spielen – wer diese Szene durchgewunken hat, gehört bestraft!)

Abgesehen von der ganzen David-Walter-Geschichte tue ich mich echt schwer mit „Alien: Covenant“. Was mal wieder an der unbegrenzten Dummheit der Charaktere liegt, die mir auch komplett egal waren. Seit „Prometheus“ bevölkert Ridley Scott diese Alien-Filme wirklich nur noch mit den uninteressantesten und vor allem dümmsten Menschen, die die Welt finden konnte (vielleicht wurden die ja auch einfach nur strafversetzt). Jede Entscheidung ist diesem Film ist das dämlichste und überholteste Horror-Klischee, das man sich nur vorstellen kann. Natürlich trennen sich alle und natürlich weiß man dann sofort, wer als nächstes dran ist. Natürlich hat so ein riesiges Kolonnie-Schiff nur ein einziges Shuttle und natürlich weht gerade mal wieder ein heftiger Sturm, der die Kommunikation zum Mutterschiff unmöglich macht. All das gibt es besser und könnte ein Ridley Scott auch echt besser machen.

Zum Ende hin wird aus der „Prometheus“-Fortsetzung dann ein „Alien“-Abklatsch, in dem Scott sich selbst in so ziemlich jeder Hinsicht kopiert – ist ja okay, so lange man es nur besser macht. Besser heißt in diesem Fall bei Scott aber leider nur blutiger. Ansonsten liefert Scott hier Alien-Horror von der Stange ohne wirkliche Überraschungen. Wie gesagt, das haben wir alles im ersten Teil schon gesehen – mit mehr Atmosphäre, mehr wirklich gutem Alien-Horror. Jetzt ist es nur plakatives Gore-Gemetzel. Was schade ist, hat „Covenant“ doch ein paar echt gute Ansätze.

So bleibt am Ende von „Alien: Covenant“ eine coole Fassbender-Performance und abermals tolle Bilder einer fremden Welt im Kopf. Immerhin gibt es auch noch coolere Alien-Action als in „Prometheus“, aber mehr dann auch nicht…

Wertung: 6 von 10 Punkten (optisch ein großer Hingucker, bei dem wirklich jedes Sci-Fi-Herz höher schlagen wird. Erzählerisch bleibt wieder extrem viel Luft nach oben)

An Bord der Aeolus

17. Mai 2017

Spoiler – das große Streitthema unter Film- und Serien-Fans. Wann ist ein Spoiler ein Spoiler? Was ist überhaupt ein Spoiler? Ich hatte letztens eine Facebook-Diskussion, weil ich „verraten“ hatte, dass David Hasselhoff einen Gastauftritt in „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ hat. Mir war persönlich nicht bewusst, dass selbst das schon als Spoiler angesehen wird. Für mich war ein Spoiler immer eher etwas, das mir zu viel über die Handlung verrät, nicht unbedingt der Auftritt eines „Stars“ in einem Film. Aber gut… doch wie geht man nun mit solchen Sachen um? Ich versuche ja immer, mich mit Spoilern zurück zu halten. Ich mag es ja auch nicht, wenn mir zu viel über die Handlung verraten wird. Aber was ist, wenn selbst Trailer schon zu viel verraten wird? Darf ich das dann erwähnen? Immerhin sind Trailer ja offen für alle. Ich weiß es nicht und tue mich echt schwer.

Ich fange mal vorsichtig an: Es geht um den Film „Triangle“ mit dem wunderschönen deutschen Untertitel „Die Angst kommt in Wellen“. Darin geht es darum, dass eine Gruppe von Leuten, darunter auch die alleinerziehende Mutter Jess (Melissa George), einen Segeltörn machen. Mitten auf dem Ozean werden die Freunde von einem Sturm überrascht, der ihr Boot zum Kentern bringt. Doch dann taucht auf einmal der verlassene Kreuzer Aeolus auf… nur ist an Bord nichts so wie es scheint.

Achtung, hinter dir!

Klingt recht unspektakulär, nicht wahr? Warum gucke ich das dann? Weil es mir wärmstens von mehreren Freunden empfohlen wurde. Immer mit der Aussage, „Triangle“ ist nicht das, wonach es aussieht – sprich: es ist kein öder Horror-Film auf einem Geisterschiff, wo alle Naselang die Leute krepieren, weil irgendwas Unheimliches sie verfolgt. Deswegen habe ich den Film dann geguckt – nur war er zum Teil dann doch genau das. Da rennen dann halt diese Menschen (unter ihnen auch ein noch sehr junger Liam Hemsworth) über das Schiff und auf einmal sterben sie so nach und nach. Ich dachte schon: „Okay, passiert noch was?“

Ja, es passiert noch was? „Triangle“ hat tatsächlich einen „kleinen“ interessanten Plottwist… wegen dem ich halt am Anfang dieses Gerede über Spoiler angeleiert habe. Im Trailer wird nämlich ein bisschen mehr auf diesen Plottwist eingegangen… und ja, es passiert alles relativ früh im Film, weswegen man es wahrscheinlich „spoilern“ könnte. Aber irgendwie wäre dann auch ein bisschen die Luft raus. Man würde nicht wie ich da sitzen und denken: „Oh Mann, das kenn ich doch alles schon. Hab ich schon tausend Mal gesehen!“ und dann kommt Regisseur Christopher Smith mit der großen Wendung der Geschichte.

Das ist tatsächlich ziemlich cool und verleiht dem Film eine ganz andere Richtung… Smith nimmt sich den altbackenen Kram und verändert ihn gekonnt. Leider (und wieder sage ich noch mal, dass ich nicht spoilern will) hat mich der Film dennoch nicht so gepackt. Das Konzept, das Smith hier für sich anwendet, ist wirklich interessant (und der deutsche Untertitel weist ja auch schon ein kleines bisschen daraufhin). Das Problem für mich waren dabei jedoch zwei Dinge: 1) Das Konzept der Story hat in sich zu viele Logik-Fehler, die mir irgendwann einfach zu häufig aufgefallen sind. Smith spielt zwar gekonnt mit dieser Idee, die er da hat, aber er folgt nicht ihrer eigenen Logik – oder hat sich bewusst dazu entschieden, sie zu ignorieren. Was vielleicht auch nicht zu verkehrt ist, wäre der Film am Ende sonst zu kompliziert. Dennoch hat es mich gestört. Gerade weil der Film ja sehr damit spielt, dass wir als Zuschauer selbst mitraten, was da gerade vor sich geht. Der Film regt mich also zum Nachdenken an – nur gerät man so halt zu viel ins Nachdenken. Je mehr der Film dann von seiner wahren Gestalt preisgibt, desto mehr fallen einem dann die Logik-Fehler an sich auf.

Zweitens wären dann die Charaktere: Die haben mich leider nicht die Bohne interessiert. Melissa George als Hauptdarstellerin fand ich sehr stark, zumal sie auch gekonnt die verschiedenen Stadien, die sie durchlaufen muss in diesem Film, gut darstellt. Aber alle anderen sind einfach nur da. Die tragen so gar nichts zur Story bei, sind nur schmückendes Beiwerk, sind nur Opfer. Das war echt ein bisschen schade, da hätte man mehr draus machen können, weil mir so deren Schicksale relativ egal waren – ich war eh zu sehr damit beschäftigt, hinter diesen Film zu steigen.

Alles in allem will ich mich aber bei all denen bedanken, die mir „Triangle“ empfohlen haben. Und ich kann diese Empfehlung nur weiterreichen an jeden, der mal einen etwas anderen Horror-Film sehen will. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich spannend – nur fällt sie halt zu häufig in ihre eigenen Logik-Löcher. Trotzdem – angucken lohnt sich ein wenig.

Wertung: 7 von 10 Punkten (cooles Konzept, dem man bei der Sichtung die Fehler einfach verzeihen kann – einfach, weil hier mal was Neues ausprobiert wird)

Ritter des Bordells

15. Mai 2017

Bevor sich jetzt jemand wundert: nein, das ist jetzt kein Artikel zu irgendeinem Erotik-Schundfilm. Stattdessen geht es eher um Guy Ritchies Version der Sage um König Arthur und seine Ritter der Tafelrunde. Ja, ich hatte es ja bereits angekündigt, dass ich diesen Film gucken will und jetzt ist es dann auch passiert. Ich war, wie ebenfalls schon erwähnt, auf so ziemlich alles vorbereitet: von ganz großem Mist bis zu einem bahnbrechenden Meisterwerk. Ich darf jetzt mit ein wenig Stolz verkünden, dass sich Ritchies „King Arthur“ gut in der Mitte dieser Skala aufhält.

Der junge Arthur (Charlie Hunnam) wurde von Prostituierten in Londinium aufgezogen und wächst zu einem schlagfertigen Mann heran, der mit seinen Freunden nicht nur die Damen des Bordells beschützt, sondern sich auch unter den Kleingangstern einen Namen gemacht hat. Doch dann wird Arthur auf einmal gefangen genommen und mit zahlreichen anderen jungen Männern nach Camelot verschleppt. Hier herrscht der böse König Vortigern (Jude Law), der nach dem wahren König sucht: denn das Schwert aus dem Stein, Excalibur, ist aus den Fluten des Sees aufgetaucht und Vortigern will sicher gehen, dass er den Mann, der das Schwert befreien kann, gleich gefangennehmen kann. Natürlich zieht Arthur das Schwert aus dem Stein, und natürlich wird ihm dann bewusst gemacht, dass er der wahre König ist. Doch um diesen Platz einzunehmen, muss er erst einmal selbst daran glauben, lernen, das Schwert ordentlich zu führen und natürlich Vortigern beseitigen.

Zieh, zieh, zieh…

Es ist ein wenig her, seit ein Guy Ritchie wirklich mit etwas überzeugen konnte. Wenn ich ehrlich sein soll, ist von seinen aktuellen Filmen nichts wirklich dabei, was im Gedächtnis bleibt. „Man from U.N.C.L.E.“ war ein netter Zeitvertreib, aber ich habe so mehr oder weniger auch schon wieder vergessen, worum es eigentlich genau ging. Denke ich an Guy Ritchie, dann denke ich doch eher an Filme wie „Snatch“ oder „Bube, Dame, König, grAs“. Selbst an die Sherlock-Filme von ihm will ich da nicht wirklich denken. Deswegen war ich schon ein bisschen skeptisch, ob „King Arthur“ was taugen würde… aber ich möchte mal behaupten, dass dieses Mittelalter-Fantasy-Spektakel mehr Guy Ritchie ist, als die letzten seiner Filme.

Nach einem wahrhaft epischen Intro, in dem wir den Verrat an Arthurs Vater (Eric Bana) durch seinen Bruder Vortigern erleben, fängt ein Film an, der genau so gut „Snatch 2 – Jetzt im Mittelalter“ hätte heißen können. Die Ritchie-Typen schnellen Schnitte rattern auf der Leinwand an uns vorbei und erzählen so eine witzige Geschichte darüber, wie Arthurs Tag so verlief. Erinnert euch an den Anfang von „Snatch“, wenn es um den Diamenten-Diebstahl geht. Oder erinnert euch an Michael Pena in „Ant-Man“, wenn er erzählt, von wem er was gehört. In diesem irren Erzähltempo baut Ritchie diesen jungen Arthur als intelligenten, charmanten Ganoven auf, der gut weiß, wie er auf sich aufzupassen hat. Gerade die Dialoge sprühen geradezu über vor Ritchies persönlicher Note und hätten genauso gut aus einem seiner alten Klassiker stammen können – es wirkt so surreal und funktioniert dennoch bestens, wenn sich diese „Ritter“ die Sätze nur so um die Ohren hauen.

Irres Tempo trifft dann auch auf den Rest des Films zu… man möchte manchmal meinen, Ritchie hastet zu sehr durch diesen Film und findet keine Ruhe, aber so ganz stimmt das dann auch nicht. Ja, die einzelnen Action-Sequenzen legen ein unglaubliches Tempo vor, aber es passt zu dieser Ritchie’esken Neuinterpretation. Das ist halt kein Boorman „Excalibur“, hier geht es nicht um „Genauigkeit“, hier geht es um Spaß. Und den hat man auf jeden Fall. Ritchie drückt dieser alten Sage seinen ganz eigenen Stempel auf, macht ein Action-Film und ein Heist-Movie mit Fantasy-Elementen draus.

Dennoch findet Ritchie auch ruhige Momente, in denen er sich dann aber leider hauptsächlich nur um Arthur selbst kümmert. Und hier kommen wir dann vielleicht zu den Minus-Punkten, die sich „King Arthur“ bei mir einholt: Wie es sich für einen Guy-Ritchie-Film der alten Schule gehört, quillt dieser Film fast über vor Charakteren, doch wirklich heraus sticht keiner davon – außer halt Arthur, weil es sich ja um ihn dreht. Alle anderen – ob nun „Game of Thrones“-Star Aidan Gillen, Djimon Hounsou oder selbst ein Jude Law – wirken ein wenig blass, verkommen zu Stichwort-Gebern ohne wirkliche Tiefe. Sie funktionieren zwar als Ensemble ziemlich gut, doch am Ende des Films erinnert man sich kaum an einen von ihnen zurück. Gerade bei Jude Law ist das echt schade, denn er zeigt tolle Ansätze zu einem wirklich fiesen Schurken, der einige tragisch-skrupellose Entscheidungen trifft, um seine Macht zu erhalten.

Zudem verhunzt Ritchie so ein bisschen das große Finale, in dem er es hinter zu viel CGI versteckt und uns nicht unbedingt den befriedigenden Endkampf liefert, den man nach dieser Handlung erwartet.

Alles in allem ist „King Arthur“ rasantes Fantasy-Action-Kino mit einem tollen Charlie Hunnam, der diesen Film tatsächlich gut trägt. Alles andere rauscht ein bisschen an einem vorbei. Dennoch hatte ich meinen Spaß mit diesem Film, weiß allerdings nicht wirklich was ich davon halten soll, dass schon jetzt eine ganze Reihe zu Arthur geplant ist, sollte „King Arthur“ genug Geld einspielen….

Wertung: 7 von 10 Punkten (die Origin-Story von König Arthur frei erzählt nach Guy Ritchie)

Geschichten vom Baum-Monster

12. Mai 2017

Es ist mal wieder passiert: Sehr viele Leute haben mir einen Film ans Herz gelegt, mir davon vorgeschwärmt, wie sehr er sie berührt und zum Weinen gebracht hat. Tja, und nun war ich im Kino und habe nichts davon gespürt. Bin ich etwa innerlich schon abgestorben? Ist mein Herz nur noch ein schwarzes Loch, das durch nichts mehr zum Weinen gebracht werden kann? Gut, davon möchte ich nicht ausgehen, aber irgendwie habe ich mich schon ein bisschen geärgert, nachdem ich aus dem Kino und aus „Sieben Minuten nach Mitternacht“ kam. Ich wollte diesen Film so gerne so richtig krass mögen. Ich wollte, dass dieser Film mein Herz mit so viel trauriger Kino-Glückseligkeit füllt, dass ich im Kino hocke und leise vor mich hin schluchze… doch nichts davon ist passiert, was mich tatsächlich ein bisschen geärgert hat. Aber vielleicht habe ich einfach zu sehr gehofft, endlich mal wieder im Kino weinen zu können, dass der Film diesen Hoffnungen nicht gerecht werden konnte. Dabei liefert „Sieben Minuter nach Mitternacht“ alles, was ein perfekter „tear jerker“ so braucht – aber irgendwo liegt da auch mein Problem.

„Sieben Minuten nach Mitternacht“ (oder auch „A Monster Calls“) erzählt uns die tragische Geschichte des jungen Conor (Lewis MacDougall), dessen Mutter (Felicity Jones) an Krebs erkrankt ist – und eine Heilung scheint nicht in Sicht. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, muss sich Conor auch noch mit seiner ihm unangenehmen Oma (Sigourney Weaver) herumschlagen, in der Schule wird er von ein paar Jungs terrorisiert und sein Vater (Toby Kebbel), der schon lange von seiner Mutter getrennt ist, ist ihm auch keine Hilfe. In diesem ganzen Gefühlschaos taucht auf einmal – sieben Minuten nach Mitternacht – ein Baum-Monster (Liam Neeson) auf. Es wird Conor drei Geschichten erzählen, danach muss Conor dem Monster eine Wahrheit verkünden.

Michael Bays umweltfreundliche Transformers-Version

Wie gesagt, dieser Film hat alles, was ein perfekter emotional-trauriger Film alles braucht, aber dennoch wollte sich das nicht durch mein mit Stahl ummanteltes Herz dringen. Ich kann aber auch sagen, warum. Es war mir einfach zu viel – und zu viel klischeebehaftetes. Erst die kranke Mutter, dann die „böse“ Oma, dann der verständnislose Vater und dann noch die Schulschläger – eigentlich hätte nur noch gefehlt, dass Conor suizidgefährdet ist. Es war letztendlich jedes Klischee eines jeden tear jerkers vorhanden – nur halt in schnellen, kleinen Dosen, die alle sehr plakativ waren und alle danach schrieen: „Sei jetzt traurig!“ Das hat mich irgendwann sehr schnell sehr gestört… und dabei gibt es ja in „Sieben Minuten nach Mitternacht“ noch einen tollen Dreh: nämlich das Monster und seine Geschichten.

Das war wirklich toll. Also Hut ab vor Liam Neeson, der mit seiner wunderbaren Stimmen ein wunderbares Monster erschaffen hat. Ich ziehe auch den Hut vor Regisseur J. A. Bayona, der die Geschichten des Monsters in den wunderschönsten Wasser-Farb-Animationen darstellt. Mit den drei Geschichten des Monsters und dem traumhaften Zeichentrick-Sequenzen hatte mich „Sieben Minuten nach Mitternacht“ dann doch wieder ein bisschen für sich gewinnen können. Dazu spiegeln die einzelnen Geschichten natürlich auch immer einen Abschnitt aus Conors Leben wieder – das mochte ich dann wieder sehr viel mehr. Das war ein bisschen schöner durchdacht – hier lernen wir gemeinsam mit Conor, dass nicht alles immer so ist, wie es scheint. Dass die vermeintlich Bösen nicht immer wirklich die Bösen sein müssen. Die drei Geschichten (und auch Conors letzte Wahrheit) waren wirklich toll… weswegen ich es echt schade fand, dass das menschliche Drumherum dann dem nicht so richtig standhalten konnte.

Es schwankte bei mir also ständig hin und her – ich habe mich sehr auf die Geschichten nach Mitternacht gefreut, aber weniger auf das, was dazwischen passierte. Da finde ich, hat ein Film wie „Pans Labyrinth“ meiner Meinung nach viel schöner mit diesem Vermischen der Realitäten gespielt. Ich will dennoch sagen, dass „Sieben Minuten nach Mitternacht“ kein schlechter Film ist, er war mir halt in seinen Nicht-Fantasy-Momenten zu allgemein. Die Darsteller sind allesamt toll gewesen, aber das Drehbuch hat mich nicht so ganz überzeugen können.

Aber wie gesagt, dass man auch nur an meinem Roboter-Herz liegen… 😉

Wertung: 7 von 10 Punkten (der Zeichentrick-Geschichten-Teil ist richtig toll, Liam Neeson ist ein tolles Monster, die Geschichte ist auch schön, aber irgendwie einfach nicht so schön erzählt)

Lämmer mit Zähnen

10. Mai 2017

DVD-Hüllen-Texte schreiben, muss echt ein blöder Job sein. Vor allem, weil ich mich manchmal frage, ob ich der Einzige bin, der sich die Sachen wirklich noch durchliest. Aber noch viel mehr, weil diese Herrschaften ja immer was auf die Rückseite schreiben müssen, das den Film gut aussehen lässt. Egal, wie sie den Film finden… eigentlich wäre es doch mal eine witzige Idee, wenn selbst bei wirklich beschissenen Filmen eine ehrliche Meinung stehen würde und nicht irgendein Marketing-Kram, der potenziellen Kunden den Film schmackhaft machen soll. Statt den üblichen Floskeln mal knallharte Ehrlichkeit – aber hey, Ehrlichkeit verkauft keine DVDs. Es klingt natürlich cooler, wenn da steht: „Die Horrorversion von ‚Thelma & Louise‘ oder „[…] bitterböse, brutal und voller schwarzem Humor. Ein abgefahrener Rachetrip, der die Herzen von Genrefans höher schlagen lässt.“ Die erste Aussage ist großer Schwachsinn und beleidigt dazu noch einen Klassiker der Filmgeschichte und die zweite Aussage ist auch einfach nur sehr, sehr fragwürdig.

Aber bevor wir uns darum kümmern, gibt’s kurz eine Einleitung in dieses grausige Machwerk, das sich da „Even Lambs Have Teeth“ nennt. In diesem Film wollen die beiden Freundinnen Sloane (Kirsten Prout) und Katie (Tiera Skovbye) auf einer Ökofarm Geld für einen Trip nach New York verdienen wollen. Leider geraten sie dabei an eine üble Familie, die die Mädchen gefangen nimmt und als Sexsklaven ausbeutet. Jedoch können sich die beiden Freundinnen befreien und drehen den Spieß um… denn diese Lämmer haben Zähne.

Sie wollen nur kurz quälen…

Diesen Film auch nur in Ansätzen mit „Thelma & Louise“ in Verbindung zu bringen, tut einfach nur weh. Als wenn „Thelma & Louise“ ein billiger rape-and-revenge-Streifen wäre. Nur weil in beiden Filmen zwei Frauen in einem Auto sitzen, ist es noch lange kein „Thelma & Louise“ – beim besten Willen nicht. Und die Befreiung der Frauen in „Thelma & Louise“ mit einem billigen Racheplot zu vergleichen, passt auch so gar nicht. Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, „Even Lambs Have Teeth“ mit „Thelma & Louise“ in Verbindung zu bringen, sollte dringend mal „Thelma & Louise“ schauen.

Aber ich will mich jetzt nicht zu sehr daran aufhalten… kommen wir lieber zu dem zweiten DVD-Zitat… das mit dem bitterböse, brutal und voller schwarzem Humor, der das Herz von Genrefans höher schlagen lässt. Ich hoffe, sie meinen damit Horror-Fans, weil ich möchte niemanden kennenlernen, der von sich behauptet, ein Fan von rape-and-revenge-Filmen zu sein. Das klingt einfach nur falsch.

Ist „Even Lambs Have Teeth“ bitterböse? Nein… beziehungsweise möchte der Film es vielleicht gerne sein, aber der Film gibt sich nicht einmal wirklich Mühe in seinem Bereich irgendwas von Bedeutung zu machen. Der Film fängt schon mit einem besorgten FBI-Onkel an, der Katie irgendwelche Code-Wörter mit auf den Weg gibt, wodurch er auch gleich nach zehn Minuten unterwegs ist, als das falsche Wort gesendet wird. Dann haben wir die übliche Hillbilly-Familie, die scheiße ist, einen Sheriff, der auch ziemlich scheiße ist und einen Pastor, der auch scheiße ist. Halt was ganz Neues. Und weil es ausgerechnet die Polizei und die Kirche ist, die hier die Vergewaltigungen dulden (und auch ausnutzen), ist das alles super bitterböse. Nicht wirklich… es ist einfach nur eine blöde Story, die verzweifelt einen Grund sucht, zwei halbnackte Mädels auf einen Rachetrip zu schicken.

Ist „Even Lambs Have Teeth“ brutal? Jupp. Die deutsche DVD-Fassung scheint schon arg geschnitten zu sein, weswegen ich den vollen Grad der Brutalität nicht beurteilen kann und weswegen der ganze böse Rachetrip arg zerstückelt wirkt (hahaha… fünf Euro in die Wortspiel-Kasse), aber ja, es ist brutal. Während uns Regisseur Terry Miles zum Glück jegliche Vergewaltigungsszenen erspart, ergötzt er sich sehr an seinen beiden jungen Darstellerinnen und ihrem Rachetrip. Wer’s mag…

Ist „Even Lambs Have Teeth“ voller schwarzem Humor? Äh… nein. Und das war irgendwie das einzige, was mich an diesem Film tatsächlich noch gereizt hätte: zu sehen, wie jemand versucht, einen rape-and-revenge-Film mit schwarzem Humor zu drehen. Aber wirklich „witzig“ ist an diesem Film nichts – außer vielleicht die Tatsache, das jemand meinte, es würde passen, diesen Film mit „schwarzem Humor“ zu bewerben. Unsere beiden Damen walzen alles ohne Probleme platt, tun dabei ein wenig überheblich und das war’s. Hier ein blöder Spruch, da ein blöder Witz – schwarzer Humor sieht eindeutig anders aus.

Ich weiß wirklich nicht, wer diese Genrefans sein sollen, deren Herzen bei ausgerechnet diesem Film höher schlagen sollen. Vielleicht wegen der unglaublichen Tatsache, gerade knapp 80 Minuten mit so einem Rotz verschwendet zu haben. Vielleicht wegen dem gruseligen Vergleich zu „Thelma & Louise“ (ja, das lässt mir keine Ruhe!). Vielleicht weil dieser Film einfach so miserabel geschrieben, gedreht und geschauspielert ist, dass man eigentlich schon nach fünf Minuten hätte ausmachen müssen. Ich weiß es nicht… ich weiß nur, dass dieser Film wirklich, wirklich für die Katz ist.

Wertung: 2 von 10 Punkten (diese Lämmer haben keinen Biss – und noch einmal fünf Euro in die Wortspiel-Kasse)

Der Pate und die Enten

8. Mai 2017

Willkommen zu Serien-Großprojekt Nummer 3. Nachdem ich ja zuerst mal wieder zurück zu meinen Serien-Wurzeln gegangen bin und mich anlässlich der neuen Staffel durch „Akte X“ geglotzt habe, ging ich über zu der besten Mystery-Serie aller Zeiten „LOST“. Danach versank ich dann erst einmal in vielen kleineren Serien, aktuelleren Serien. Doch mir wurde schnell bewusst, ich brauche ein neues Projekt, eine neue Serie… irgendwas, das schon abgeschlossen ist, aber seinen Stempel in der Serienlandschaft hinterlassen hat. Also habe ich überlegt: „Was sind die Serien, die mir jeder vorschlägt? Was sind die Serien, die auf irgendwelchen Top-Listen immer unter den ersten zehn landen? Und welche davon habe ich noch nicht gesehen?“. Und ich bin wirklich ein paar dieser Listen durchgegangen… und dann bei einer hängengeblieben, die fast durch die Bank durch immer auf den vordersten Plätzen rangierte: „The Sopranos“. Zum Glück für mich hatte mein Bruder sich irgendwann mal die Komplett-Box dazu gekauft und so stand sechs Staffeln Mafia-Drama nichts mehr im Weg… naja, bis auf die Gefahr, dass es mir nicht gefallen könnte.

Aber allein die erste Folge der ersten Staffel sorgte dafür, dass sich all meine Sorgen komplett in Luft auflösen. Da lernte ich dann diesen Tony Soprano (James Gandolfini) kennen. Weil in seinem Pool eine Entenfamilie ihre neues Zuhause gefunden hat, macht sich Tony Gedanken über sein eigenes Leben und seine Familie… und leidet auf einmal unter Panik-Attacken. Die will er mit Hilfe seiner Therapeutin Jennifer Melfi (Lorraine Bracco) lösen: Doch ein Mafiosi beim Therapeuten kommt nicht so gut… und trotzdem geht Tony weiter zu ihr hin. Schließlich werden die Probleme in der ersten Staffel nicht weniger. Da wäre zum einen seine Familie mit Ehefrau Carmela (Edie Falco), Tochter Meadow (Jamie-Lynn Sigler) und Anthony Jr. (Robert Iler) und dann ist da noch die andere Familie – Uncle Junior (Dominic Chianese), der zum neuen Oberhaut gewählt wird, während Tony versucht mit seinem Neffen Christopher (Michael Imperioli) und seinen anderen Mafia-Kollegen, die alle so klangvolle Namen haben wie Sil oder Big Pussy, eigene Geschäfte an Land zu ziehen.

Enten-Flüsterer

Die erste Folge hatte mich schon komplett in ihren Bann gezogen… auch wenn sie mich gleichzeitig mit diesen vielen, vielen, vielen Charakteren etwas überforderte. Zum Glück wurde das mit der Zeit und im Laufe der ersten Staffel aber besser. Immerhin kristallisieren sich da schnell die ganz Großen heraus. Aber ich hatte gerade bei den kleineren Fischen auch am Ende der ersten Staffel hier und da noch meine Probleme, die wirklich korrekt zu zuordnen. Ein Problem, das möglicherweise nur meiner Auffassungsgabe zu verschulden ist, das ich aber auch gut verschmerzen konnte, tat es meinem Gefallen an der ersten Staffel doch absolut keinen Abbruch. Denn allein ein James Gandolfini ist einfach nur der Wahnsinn… das ist ein grandioser TV-Pate mit Ecken und Kanten, ein Familien-Mann mit Problemen, ein Mafiosi mit noch größeren Problemen. Sein Tony Soprano ist auf der einen Seite absolut sympathisch, kann dann aber auf der anderen Seite in Sekundenschnelle zum furchteinflößenden Gegenüber werden. Und Gandolfini mit seiner ruhigen Art spielt das einfach nur perfekt.

Aber Gandolfini ist natürlich nur so gut wie der Rest des Casts… und ganz ehrlich, „The Sopranos“ ist für mich (jetzt gesprochen nachdem ich nur die erste Staffel gesehen habe) die bislang wirklich einzige Serie, in der ich jeden (und ich meine wirklich JEDEN) Charakter extrem gut finde. Ob sie gut oder schlecht sind, sie sind alle geil besetzt und die Darsteller einfach nur umwerfend.

Ohne Enten geht’s auch…

Ich bin ja schon seit frühestem Filme-Gucken ein Mafia-Film-Fan, aber ich wünschte mir schon, ich hätte „The Sopranos“ früher für mich entdeckt. Ich liebe diesen Mix aus „Der Pate“ trifft auf „Goodfellas“ trifft auf „Reine Nervensache“ trifft auf „Casino“ trifft auf „Es war einmal in Amerika“. Wie scheinbar mühelos die Macher hier das Gewalttätige der Mafia-Familie mit dem Alltäglichen der normalen Familie verbinden, ist genial. Und es tut mir Leid, ich habe das jetzt schon oft gesagt, aber mir fällt auch nichts besseres dazu ein. Es ist genial. Ich mochte auch besonders die Szenen, wenn Tony bei seiner Therapeutin sitzt und ihr von seinem Alltag erzählt… und wie sich das dann alles mit einander verbindet, wie sich die Probleme häufen, wie Tony mehr und mehr in die Enge gedrängt wird, ist einfach nur – ja, ich sag’s noch einmal – genial.

Staffel 1 allein setzt die Messlatte schon verdammt hoch an. Sie ist witzig, sie ist charmant, sie ist dramatisch, traurig, bewegend, brutal, aufregend… einfach perfekte Unterhaltung in Serie mit einem Mafia-Paten, den man gerne sieht.

Wertung: 10 von 10 Punkten (schon jetzt eine meiner „neuen“ Lieblingsserien)

Gutmensch-Horror

5. Mai 2017

Wenn Horror-Filmen ein übermäßiger großer Hype vorausgeht, werde ich mittlerweile sehr, sehr skeptisch – was mich natürlich trotzdem nicht davon abhält, mir diese Filme anzuschauen, immer könnte ja am Hype was dran sein. Nur wurde ich bei den letzten beiden großen Hypes etwas enttäuscht: „It Follows“ fand ich zu gewissen Teilen verdammt gut – das 80er Jahre Flair war toll, die Horror-Momente waren auch verdammt effektiv, aber so insgesamt hat mich der Film nie so richtig von sich überzeugen können. Trotzdem ist es insgesamt ein guter Film gewesen. Wo der Hype meiner Meinung nach überhaupt nicht gerechtfertigt war, war „Don’t Breathe“. Dieser Film war furchtbar – und das leider nicht im guten Sinne. Das war so ein überhyptes Mistding von einem Film, das mich ja nicht zu einer Sekunde wirklich begeistern konnte. Tja, und jetzt steht der nächste Hype vor der Tür: „Get Out“

Chris (Daniel Kaluuya) ist seit fünf Monaten mit Rose (Allison Williams) zuammen – es wird also Zeit, dass Chris die Eltern kennenlernt. Problem ist nur, dass Rose ihren Eltern nicht gesagt hat, dass Chris schwarz ist. Dementsprechend hat der natürlich einige Bedenken, die Südstaaten-Eltern zu treffen. Doch die Eltern Missy (Catherine Keener) und Dean (Bradley Whitford) sind wider Erwarten sehr nett, er hätte sogar ein drittes Mal Obama gewählt, wenn er gekonnt hätte. Es scheint alles so, als ob Chris falsch gelegen hätte. Doch ziemlich schnell muss er erkennen, dass hier auf dem Land doch irgendwas nicht wirklich stimmt.

Er hat zu viele Zwiebeln geschält…

Mein Hype-Fluch wurde endlich gebrochen. Aller guten Dinge sind halt wohl doch drei! „Get Out“ ist ein wirklich unterhaltsamer Streifen, der perfekt diesen Gutmensch-Horror einfängt. Regie-Debütant Jordan Peele geht mit sehr viel Ironie auf eine Thematik ein, die heute präsenter denn je ist. Die vermeintlichen Gutmenschen als Horror-Objekt, die meinen, sie würden etwas Gutes tun, in dem sie durch ihr vermeintlich Gutes, das Objekt ihrer Güte dennoch reduzieren – auf etwas, dem sie helfen müssten, auf etwas, das dankbar sein müsste, darüber, dass sie (die Gutmenschen) ja so furchtbar nett zu ihrem „Objekt der Güte“ sind. Und schon lange war das süffisant bösartiger und ironisch schmerzhafter dargestellt als in „Get Out“.

Es gibt eine Szene, in der Gäste der Familie (alles wohlhabende Weiße, meist auch ältere Leute) Chris für sein Schwarz-Sein loben und ihm sonst was erzählen. Das ist eine der besten Szenen im ganzen Film, denn Peele vermischt hier wahrscheinlich so ziemlich alle Floskeln, die er selbst als Afroamerikaner schon an den Kopf geworfen bekommen hat. Gleichzeitig wirkt diese Szene einfach auch so, als wären diese Gutmenschen alle gleichzeitig durch irgendeine Art Gehirnwäsche gegangen: das nette Lächeln, die Offenherzigkeit, all das wirkt fremd, falsch, egal, wie sehr man sich wünschen würde, es stimmte alles.

Doch dafür baut Peele einfach von Anfang an eine extrem unheimliche Stimmung auf. Mit seiner Ankunft im Haus der Eltern seiner Freundin spürt Chris (und auch wir Zuschauer), dass hier etwas nicht stimmt. Und was „Get Out“ dabei wirklich großartig macht, ist die Tatsache, dass Peele diese Atmosphäre des Unbehagens auch die ganze Zeit aufrecht erhalten kann. Es schwingt einfach immer irgendwas mit, es ist etwas, das man nicht wirklich greifen kann, aber es ist da, lauert im Verborgenen und wartet nur darauf, dass wir unachtsam werden. „Get Out“ schafft all das ohne billige Jump-Scares oder andere blöde Tricks der Branche. Und das macht diesen Film wirklich zu einem Erlebnis.

Dazu kommt noch ein großartiger Hauptdarsteller mit Daniel Kaluuya, den einige vielleicht aus der zweiten Folge der ersten Staffel „Black Mirror“ kennen dürften. Man fiebert wirklich mit ihm mit, man ist genau so verwirrt und irritiert von dieser ganzen Situation wie er. Kaluuya spielt einfach verdammt gut, hat aber auch in Catherine Keener und Bradley Whitford zwei tolle „Gegner“, die diesem unscheinbaren Horror ein viel zu freundliches Gesicht verleihen, sodass man nie weiß, ob sie nun involviert sind oder nicht. Ein bisschen verliebt habe ich mich in die charmante Allison Williams und heimlicher Star des Films ist Lil Rel Howery als Chris‘ bester Freund, der ab und an per Telefon dazugeschaltet wird und der die wildesten Theorien verbreitet, was Chris als passieren könnte.

Einziger kleiner Wermutstropfen für mich war dann tatsächlich das Ende. Hier wurde es mir dann ein bisschen zu abgedreht und merkwürdig – auch wenn es von der Story her gepasst hat, war es irgendwie zu krass. Aber wie gesagt, das war mein Empfinden. Trotzdem ist „Get Out“ sehr zu empfehlen… endlich mal wieder ein Horror-Film, der wirklich Angst erzeugt.

Wertung: 8 von 10 Punkten (Hype ist gerechtfertigt)

Der wahre König

3. Mai 2017

Demnächst kommt ja Guy Ritchies „King Arthur“ in die Kinos… und ich bin ehrlich, ich freue mich auf diesen Film. Ich weiß nicht so wirklich, woran es liegt – außer das ich die Trailer mag. Wer weiß, vielleicht erwartet mich eine große Enttäuschung, aber selbst darauf bin ich vorbereitet. Wozu mich „King Arthur“ eigentlich gebracht hat, ist ein Film, den ich als Kind extrem mochte – und da ich ja im Moment ein paar meiner persönlichen Klassiker auf ihre Qualitäten überprüfe, war es jetzt einfach mal Zeit, John Boormans „Excalibur“ zu gucken.Ein Film, den ich überall als meinen Lieblingsfilm über König Arthur bezeichne. Also wird es mal wieder Zeit, um zu sehen, ob alte Kindheitserinnerungen noch immer standhalten können. 😉

„Excalibur“ erzählt die komplette Saga rund um König Arthur – von der Geburt bis hin zu seinem Tod. Wir erfahren, wie der einstige König Uther (Gabriel Byrne) das magische Schwert Excalibur in den Stein rammte und Merlin (Nicol Williamson) verkündete, dass nur der wahre König das Schwert befreien wird. Wir sehen, wie der junge Arthur (Nigel Terry) das Schwert zieht und zum König wird, wie er das Land vereint und die Ritter der Tafelrunde gründet. Wir erleben den Verrat von seinem besten Freund Lanzelot (Nicholas Clay), der verliebt ist in die Königin Guenevere (Cherie Lunghi) und wir erleben, wie Merlin von Morgana (Helen Mirren) verführt wird, sie die Macht an sich reißt und Arthur beinah zerstört, der zu seinem Glück seine Ritter auf die Suche nach dem Heiligen Gral geschickt hat.

Wer’s gefunden hat, darf’s behalten.

John Boormans „Excalibur“ hat alles, was es zur Arthur-Sage zu erzählen gibt. Ich weiß noch, wie ich diesen Film in recht jungen Jahren gesehen habe und irgendwie schwer davon beeindruckt war, dass Gabriel Byrne als Uther nicht einmal zum Sex seine Rüstung aussieht. Okay, ich weiß, dass ist nichts, weswegen man beeindruckt sein muss, aber dieses Bild ist irgendwie hängen geblieben. Doch es sind zum Glück noch andere Bilder hängen geblieben… Boorman hat hier immerhin einnen sehr opulenten Fantasy-Film gedreht, der vor allem visuell stark beeindruckt. Das ist auch weiterhin eine der großen Stärken von „Excalibur“ und opulent ist schon das passende Attribut für diesen Film. Ich mag allein die Bilder, wenn die „Lady of the Lake“ Excalibur aus dem Wasser hält oder wenn die Ritter das erste Mal einen Kreis bilden oder oder oder. Boorman weiß, welche Bilder eng mit der Sage um Arthur verknüpft sind und arbeitet gekonnt daraufhin, sie dann auch so zu zeigen.

Aber tatsächlich hat sich auch der Rest des Films wacker geschlagen – und ich bleibe auch jetzt noch dabei: Das hier ist mein Lieblingsfilm zu König Arthur. Dadurch, dass Boorman wirklich alles über den sagenhaften König in seinen Film packt, gehen ein paar Sachen ein wenig unter. Die ganze Lanzelot-Geschichte wirkt etwas übereilt und passt nicht so wirklich in den Film. Auch die Gral-Suche wird etwas plump in die Handlung eingefügt – liefert am Ende aber auch noch ein paar der aufregendsten Bilder. Dennoch hält Boorman die Geschichte streng in seinen Zügeln und geht ohne große Umschweife die wichtigsten Punkte der Sage ab…

… im Nachhinein hätte ich allerdings cooler gefunden, wenn die Geschichte aus Merlins Perspektive erzählt worden wäre. Zu Beginn des Films hat man das Gefühl, genau das wäre der Fall, doch Boorman schien sich dann doch dagegen entschieden zu haben. Wäre auf jeden Fall ein stringentes Stilmittel gewesen – obwohl man dann vielleicht auch zu sehr den Erzähler Merlin im Film gehabt hätte.

Darstellerisch gibt’s eigentlich auch nicht viel an „Excalibur“ zu meckern. Nigel Terry erinnerte mich damals wie heute ein bisschen an einen jungen Mark Hamill (vielleicht auch ein Grund, warum ich diesen Film schon immer mochte). Terry macht seine Sache verdammt gut und gibt einen guten Arthur ab. Der Film selbst ist dazu gespickt mit vielen bekannten Gesichtern – da wäre zum Beispiel Helen Mirren als Morgana. Doch unter Arthurs Rittern verstecken sich zwei junge angehende Schauspieler namens Patrick Stewart und Liam Neeson.

Ich mochte „Excalibur“, weil es ein großer Ritter-Film war, in dem gekämpft wurde, in dem es Magie gab, in dem Kriege wegen hübschen Frauen angefangen wurden, in dem der Heilige Gral gesucht wurde (und „Der Letzte Kreuzzug“ war damals schon einer meiner Lieblingsfilme). Ich mag „Excalibur“ immer noch – aus den selben Gründen. Es ist ein großartiger Fantasy-Film, es ist ein toller Ritter-Film, es ist immer noch ein sehenswerter Film. Bin mal gespannt, was davon sich später über Guy Ritchies „King Arthur“ sagen lässt.

Wertung: 9 von 10 Punkten (alles, was man über König Arthur wissen muss in knapp über zwei Stunden)