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Random Sunday #56: Horizon Zero Dawn

13. Juni 2021

Es gibt ganz bestimmte Spiele, die ich gerne öfter spiele – und ich rede jetzt nicht von den altbekannten Klassikern wie „Monkey Island“. Nein, ich rede schon von den großen Titeln. „The Last of Us“ ist zum Beispiel ein Spiel, das ich gerne mehrfach gespielt habe. Weil es einfach wie ein guter Film ist, den man eben auch mehr als einmal gucken kann. Einen Titel, den ich mir jetzt mal wieder vorgenommen hatte, war „HORIZON ZERO DAWN“.

Wir schlüpfen in die Rolle der jungen Aloy, die in einer Welt aufwächst, die durch ein unbekanntes Ereignis verwüstet wurde. Die menschliche Zivilisation ist zusammengebrochen, Maschinen / Roboter sind zur dominierenden Spezies geworden. Eine Störung tritt jedoch auf… und immer mehr Maschinenwesen rasten aus und bedrohen die Menschen. Aloy muss nun auf eine lange Reise gehen, um herauszufinden, was es mit den Maschinen auf sich hat und warum ausgerechnet sie selbst eine besonders wichtige Rolle in all dem spielt.

Meine Güte. Als ich „Horizon“ das erste Mal gespielt habe, habe ich mich da nicht halb so gut angestellt wie jetzt beim zweiten Mal. Ich wusste dieses Mal mehr Bescheid, was ich so alles brauchte. Also ging ich erstmal Jagd machen – auf die noch normalen Tiere. Denn deren Häute und Knochen braucht man, um sein Inventar auszubauen. Damit kann man dann mehr Zeug rumtragen, mehr Munition, mehr Tränke, mehr Waffen, bessere Rüstungen. Anschließend stockte ich meine Fähigkeiten etwas gewissenhafter auf und wurde eine perfekte Kriegerin… irgendwann war „Horizon“ dann zwar schon fast zu leicht, aber der Spaß ging dadurch nicht verloren.

Was bei diesem Spiel echt Spaß macht, ist das Auskundschaften der Schwachstellen der Gegner. Jedes Maschinenwesen muss studiert werden, jeder Schuß mit Pfeil und Bogen muss die richtige Stelle treffen. Das ist toll, vor allem wenn man dann irgendwann gekonnt riesige Viecher, die einem T-Rex ähneln zur Strecke bringt. Das Kampfsystem in „Horizon“ ist gut, vor allem ermöglicht es einem mit verschiedenen Gerätschaften und Fallen eine richtige Strategie aufzubauen. Einfach nur drauf los funktioniert hier nicht.

Im Vergleich dazu sind die menschlichen Gegner eher ziemlich langweilig. Wenn man mal ein Banditenlager ausschalten muss, ist das nicht ansatzweise so aufregend wie der Kampf gegen einen Roboter. Dafür gibt es von denen eine gute Auswahl, die es einem nicht gerade leicht machen.

Die Story ist spannend, aber insgesamt an vielen Stellen doch auch sehr langweilig erzählt. Statt coolen Zwischensequenzen muss man sich sehr viele Dialoge und Monologe anhören und Hologramme anschauen. Es baut sich zwar irgendwann ein tolles Bild über die Ereignisse auf, die zum Zerfall der Zivilisation geführt haben, aber optisch sind die nicht untermalt.

Dafür wurde viel von der Optik für die riesige Welt genommen, in der man sich frei bewegen kann… allerdings lädt das Spiel weniger zum Herumschweifen ein wie manch andere Open-World-Spiele. Auf der einen Seite mag das für die Entdecker unter uns etwas doof sein, auf der anderen Seite bleibt man so endlich mal bei der Hauptstory und wird nicht durch zu viele Nebenquests davon abgelenkt.

„Horizon Zero Dawn“ ist einer dieser Titel, bei dem ich mir schon jetzt denke: „Wow, Teil 2 wird garantiert grandios!!!“ Wenn die da die ganzen kleinen Fehler ausmerzen, die Teil 1 hatte, dann wird das Ding umwerfend. Nicht das Teil 1 nicht schon wahnsinnig toll wäre… was er auf jeden Fall ist. 😉

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