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Die pure Weihnachtsstimmung

25. Dezember 2019

Meine Weihnachtsstimmung lässt in den letzten Jahren immer mehr und mehr nach, was ich echt schade finde. Ich muss wirklich im nächsten Jahr einfach mehr in meiner Wohnung verändern, damit Weihnachten auch Einkehr findet und ich ein bisschen mehr in Stimmung dafür komme. Dass bin ich dem kleinen Jungen, der sich mal so sehr auf Weihnachten gefreut hat, einfach schuldig (und ja, ich rede von mir als dem kleinen Jungen). Die einzige Art, mir ein bisschen was von dieser Feiertagsstimmung einzufangen, ist durch Weihnachtsfilme. Natürlich gehören „It’s a wonderful life“ und „Stirb Langsam“ zum normalen Repertoire dazu, aber ich gucke gerne auch mal was Neues, was ich noch nicht gesehen habe. Sehr oft empfohlen wurde mir da in letzter Zeit dann „Elf“ von „Iron Man“-Regisseur Jon Favreau und mit Will Ferrell in der Hauptrolle.

Der Weihnachtsmann (Edward Asner) nimmt zu Weihnachten aus Versehen ein Menschenbaby mit zurück zum Nordpol. Dass Buddy (Ferrell) nicht wirklich hierher passt, will dem Möchtegern-Elf nie so richtig bewusst werden. Doch irgendwann kommt die Einsicht – und Buddy macht sich auf die Suche nach seinem richtigen Vater, dem grummeligen Walter Hobbs (James Caan), der Kinderbücher verlegt, aber selbst gar nicht so wirklich kinderfreundlich ist. Mit seinem Sohn, der plötzlich vor der Tür steht, kann Hobbs nur wenig anfangen – und der auch nur wenig mit der neuen Welt, in der er sich befindet.

„Elf“, oder wie er auf Deutsch heißt „Buddy – Der Weihnachtself“, ist schon wirklich ein herrlich doofer Weihnachtsfilm. Aber doof im besten Sinne. Ich meine, wir reden hier von einem Will-Ferrell-Film. Da muss man einfach ein bisschen „doof“ erwarten. Dennoch bleibt „Elf“ auf einem sehr kinderfreundlichen Level von „doof“, womit sich der Film echt gut als Familien-Weihnachtsfilm anschauen lässt.

Ich liebe Will Ferrell mittlerweile mit jedem Film ein bisschen mehr. Aber in diesem Film darf er das innere Kind noch einmal so richtig freilassen. Die beste Szene, über die ich sehr, sehr herzlich gelacht habe, ist die, in der Buddy in einer Drehtür einfach nur im Kreis läuft, dann rausrennt, in einen Mülleimer kotzt und dann direkt noch mal das Drehtüren-Karussell fährt. Mit dieser Szene hat man dann auch perfekt beschrieben, wie so der Humor von „Elf“ ist – kindlich naiv und ein bisschen das Thema „fish out of water“, dieses Mal eben nur mit Weihnachten. Wenn Ferrell sich Nudeln garniert mit Schokolade und noch mehr Schokolade, hätte ich übrigens auch nicht übel Lust, das auch mal auszuprobieren.

Jon Favreau kreiert einen witzigen, charmanten und am Ende sehr rührenden Weihnachtsfilm, der alles hat, was so ein Film braucht: Die pure Weihnachtsstimmung, Liebe, Familie und viel Freude. Will Ferrell pupst förmlich Weihnachtsstimmung, sein Kostüm ist herrlich albern, er selbst spielt Buddy mit der nötigen liebenswerten Naivität und selbst Zooey Deschanel, von der ich gewöhnlich nicht so der größte Fan bin, ist einfach nur Zucker in diesem Film.

„Elf“ ist ein schöner Weihnachtsfilm und in diesem Sinne wünsche ich dann auch all meinen Lesern und Freunden (denn seid ihr schon beides geworden, liebe Leser) frohe Weihnachten. Garniert doch auch mal Nudeln mit Sirup und Schokolade, dreht frei in der Drehtür und schenkt euren Nächsten die kleine Prise Weihnachtsstimmung. Es geht ja nicht nur um Geschenke.

Merry Christmas, Feliz Navidad und frohe Weihnachten!!!!!

Wertung: 8 von 10 Punkten (Will Ferrell ist ein toller Weihnachtself)

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