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TFB V: Yeah, baby!!!

19. Juli 2013

Wa… Wa… Warze!

Tut mir Leid, das wollte ich… Warze!

Entschuldigt bitte, aber ich… Warze! Warze! Warze! WARZE! W! A! R! Z! E!

Ernsthaft jetzt, es tut mir echt Leid. Aber es fehlt mir so warze-nig schwer, die Warze… äh, ich meine, die Worte zu finden. Es ist wirklich nicht meine Schuld, wenn ich nur an die Warze… WARZE, WARZE, WARZE, WARZE… denken kann. Aber es ist eben diese eine Warze… ich meine, dieser eine Witz, der sich permanent durch „Austin Powers: Goldständer“ zieht. Diese Warze, diese große, hässliche Warze an Fred Savages Gesicht… brrr… so eine Warze ist echt fies.

WARZE!

So, jetzt ist aber wirklich gut, denn außer WARZEN gibt’s in „Austin Powers: Goldständer“ ja auch noch was anderes. Jay Roach und Mike Myers führen im dritten Teil ihrer Agenten-Parodie fort, was sie im zweiten Teil begonnen haben. Auch in diesem Teil sind Zeitreisen wieder von äußerster Notwendigkeit. Dieses Mal muss Austin (Myers) in die wilden 70er Jahre reisen, um seinen Vater Nigel (Michael Caine) aus den Klauen des schurkischen Schurken Goldständer (wieder einmal Myers) zu befreien. Goldständer hat aber nicht nur Austins Vater, sondern auch gemeinsame Pläne mit Dr. Evil (und wieder Myers). Gemeinsam mit seiner Flamme Foxxy Cleopatra (Beyonce Knowles) versucht Austin einmal mehr, die Welt zu retten.

Auch Agenten haben Warzen… äh, Vater-Probleme. Davor ist selbst der geilste Bock im Geheimdienst Austin Powers nicht gefeit. Es ist eine nette Note, zumal man mit Michael Caine nicht nur Batmans Butler an Bord hat, sondern auch noch einen verdammt guten Schauspieler, der wie perfekt in die Rolle passt. Caine spielt Myers als schräger Daddy fast an die Wand… aber einer, der wieder einmal mehrere Rollen gleichzeitig ausführt, sollte sich nicht beschweren.

Dafür können wir das tun… denn auch wenn die Vater-Idee ganz nett ist, wird sie uns den ganzen Film über aufgezwungen. In allen Varianten, die es gibt. Da bekommt Mini-Me (Verne Troyer) seine kleine Vater-Sohn-Story und auch Scott Evils (Seth Green) Probleme mit Daddy werden einmal mehr aufgekocht. Dazu kommt die mehr oder wenige gleiche Zeitreise-Story, die wir schon im zweiten Teil erleben konnten und das warze… war es auch schon! Es ist ein wenig schade, dass bei all den guten Vorlagen, die Bond und Co. zu bieten haben, hier nicht mehr dabei rausgekommen ist.

Zum Glück aber kann Myers die schwache Story trotzdem irgendwie auffangen. Allein schon für die Anfangssequenz lohnt sich „Goldständer“. Wer Tom Cruise, Gwyneth Paltrow, Kevin Spacey, Danny DeVito und Steven Spielberg dazu bewegen kann, einen kurzen Gastauftritt abzuliefern, der kann sich doch schon glücklich schätzen. Und wenn dieser Gastauftritt – die vermeintliche Verfilmung des Lebens von Austin Powers selbst – dann allerdings schon mit das Beste ist, was der Film zu bieten hat, dann hat man irgendwie was falsch gemacht.

Es folgen zwar noch ein paar gute Sachen… wie auch der Warzen-Gag, der ebenfalls ziemlich lange ausgekostet wird, aber die ständigen Daddy-Sprüche ziehen nicht. Die beste Vater-Sohn-Beziehung bleibt nach wie vor die zwischen Indy und Henry Jones in „Der Letzte Kreuzzug“. So hätte ich mir das auch zwischen Caine und Myers gewünscht… aber man kann ja nicht alles haben.

Der Rest ist solider Agenten-Klamauk, der aber leider wirklich zu viele der alten Gags recycelt. Da kann selbst Goldkehlchen Beyonce mit ihren „überragenden“ Talenten nicht weiterhelfen. Es wäre schön gewesen, wenn sich Roach und Myers etwas Neues ausgedacht hätten, aber wer weiß… vielleicht gibt’s ja noch einen vierten Teil, mit dem sie es wieder richtig machen können.

Warze: 6 von 10 Punkten (Warze, Warze, Warze, Warze…)

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2 Kommentare leave one →
  1. 19. Juli 2013 08:17

    Ich habe den Film bisher zwar nur einmal gesehen, aber fand ihn auch recht gut. Bei der Pinkelszene habe ich Tränen gelacht. Herrlich!

    • donpozuelo permalink*
      19. Juli 2013 09:12

      Er ist schon okay und hat auch nach wie vor gute Gags, aber im Großen und Ganzen doch ein etwas schwacher Abschluss.

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