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Stille Nacht, chaotische Nacht

24. Dezember 2012

Es ist jedes Jahr die gleiche Leier: Immer wieder warnen die Medien davor, Tiere zu Weihnachten zu verschenken. Klar ist so ein kleiner Hund oder eine kleine Katze ein niedliches Geschenk, aber kommt man mit der Verantwortung klar? So ein Tierchen sollte man sich nicht spontan zu legen, nur weil man sich mal wieder keine Gedanken darüber gemacht hat, was man seinen Kindern schenken soll.

Das hätte sich auch Randall Peltzer (Hoyt Axton) überlegen sollen. Doch aus Ermangelung an Ideen (und das bei einem, der sich Erfinder nennt) kauft Randall in einem Laden in Chinatown den Mogwai Gizmo. Das kleine Kerlchen soll ein Geschenk für Sohnemann Billy (Zach Galligan) werden. Der Mogwai ist jedoch kein gewöhnliches Haustier, bei dem man sehr viel beachten muss: 1) NICHT dem Sonnenlicht aussetzen, 2) NICHT nass werden lassen und 3) NICHT nach Mitternacht füttern. Aber wie es das Leben so will, werden gleich alle drei Regeln gebrochen und so wird Billys Weihnachtsnacht zu einer chaotischen und von wilden Gremlins beherrschten Nacht.

Hohoho… und frohe Weihnachten alle miteinander!!! Ich hätte jetzt wieder einen klassischen Weihnachtsfilm auspacken können – aber „Stirb Langsam“ kennt ja nun mittlerweile jeder und weiß ganz, ganz genau, warum der Film zu Weihnachten gehört. Da war es mir dann doch wichtig einen anderen Weihnachtsklassiker auszupacken, der – wie auch „Stirb Langsam“ – die wichtigsten Weihnachtsbotschaften mit sich bringt. Und da passt Joe Dantes „Gremlins – Kleine Monster“ natürlich perfekt. Nicht nur, dass es darin auch um Nächstenliebe und selbstloses Handeln geht. Dieser Film verdeutlicht auch, dass man wirklich keine Tiere zu Weihnachten verschenken sollte.

Daneben ist „Gremlins“ natürlich auch noch ein irre witziger Film, der verdammt viel Spaß macht. Kleine Viecher, die eine ganze Stadt kurz und klein hauen; ein Nerd, der zum Helden wird und am Ende das Mädchen bekommt und ein kleines Wesen, dass das Zeug hatte, ein absoluter Merchandising-Verkaufsschlager zu werden (ich meine, ich kann mich nicht daran erinnern, wer damals KEINEN Plüsch-Gizmo hatte.)

Joe Dantes „Gremlins“ sind ein wunderbarer Weihnachtsspaß, der zeitlos geblieben ist. Und bei dem, so ganz nebenbei bemerkt, auf meinen absoluten Lieblingsweihnachtsfilm „It’s a wonderful life“ hingewiesen wird. Tja, in diesem Sinne wünsche ich allen eine frohe Weihnacht, eine ruhige Zeit mit Euren Liebsten und möglichst viele Geschenke (auch wenn wir alle wissen, dass es bei Weihnachten nicht nur um die Geschenke geht… trotzdem sind sie äußerst gern gesehen). Und denkt bitte dran: Solltet ihr einen Mogwai auspacken, haltet euch einfach an die Regeln!!!

  1. NICHT DEM SONNENLICHT AUSSETZEN!
  2. NICHT NASS WERDEN LASSEN!
  3. NICHT NACH MITTERNACHT FÜTTERN!
  4. EINE FROHE WEIHNACHTSZEIT VERBRINGEN!!!

Wertung: 8 von 10 Punkten (kleine Viecher zu Weihnachten sind zwar niedlich, aber mit Vorsicht zu nehmen)

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7 Kommentare leave one →
  1. 24. Dezember 2012 09:29

    Und der Vater ist im Kamin krepiert^^

    • donpozuelo permalink*
      24. Dezember 2012 09:36

      Harte Story, echt hart!!! Passiert hoffentlich nie wieder!!!

  2. 24. Dezember 2012 11:35

    Wenn ich noch Zeit hätte wäre dies definitiv der „Weihnachtsfilm“, den ich noch sehen würde. Gute Wahl!

Trackbacks

  1. Nervige Hausbesetzer « Going To The Movies
  2. Der böse Schatten des Weihnachtsmannes | Going To The Movies

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