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Alice is back, Baby!!!

29. November 2010

Und wie sie zurück ist!!! Hammer!!! In 3D und so… 😉

Jetzt aber mal Ernst: Wer sich noch an meine Ausführungen zu „Resident Evil: Extinction“ erinnern kann, der wird noch im Hinterkopf haben, dass die Resident Evil-Filme mit jedem neuen Film jeweils immer nur eine kleine Erweiterung liefern. Ansonsten heißt es immer: Alice kloppt Zombies tot.

Auch der bereits vierte Teil macht da keine Ausnahme: Alice kloppt wieder Zombies weich. Anfangs sogar zusammen mit ihren Klonen und zwei Samuraischwertern, was schon ziemlich cool aussieht, aber mit den zahlreichen Klonen dann auch irgendwann langweilig wird. Wenn sie beim ersten Mal stirbt, denkt man noch: „Oh mein Gott, was ist gerade passiert?“, dann erinnert man sich aber: „Oh Moment, wir reden hier von Resident Evil. Böse Umbrella bedeutet gleich viele Klone bedeutet auch, dass Alice nicht tot ist.“ Und so ist es dann auch: Mit ihren Klonen zerbombt Alice das Hauptquartier in Tokio und macht sich dann auf den Weg nach Alaska. In Alaska findet sie aber nur Claire Redfield, mit der sie nach L.A. Fliegt. Hier finden sie: a) noch mehr Zombies, b) einige wenige Überlebende, c) das Geheimnis von Arcadia (die ja im dritten Teil Rettung versprochen hatten) und d) endlich auch Chris Redfield.

Das „Afterlife“ von „Resident Evil“ bekräftigt meine persönliche Meinung, dass „Resident Evil“ eine der am besten funktionierenden Reihen der Neuzeit ist. Man kann nicht behaupten, dass die Fortsetzungen schlechter werden – eher das Gegenteil ist der Fall. Es werden immer nur kleine Bruchstücke bei jedem Film hinzugefügt. Am Konzept selbst wird seit Teil 1 ja schon nicht mehr herum gedoktort. Und wenn man dem Konzept „Wir killen Zombies auf coole Art und Weise und scheißen auf die Story“ treu bleibt, kann man auch nichts falsch machen. Mit Milla Jovovich hat die Reihe das passende Gesicht gefunden. Auf der einen Seite very sexy, auf der anderen Seite kauft man ihr die Zombie-Amazone auch gut ab. Klar, die Story wird nie wirklich neuer oder besser, dafür steigt der Unterhaltungsfaktor irgendwie enorm.

„Resident Evil: Afterlife“ hat genau diesen Unterhaltungsfaktor, weil es einfach wieder richtig gute Action gibt. Und die dann auch noch in 3D. Regisseur Paul W.S. Anderson ertränkt seinen Film zwar in zahlreichen Slow-Motion-Einstellungen, aber dafür sehen die Einstellungen einfach nur extrem cool aus. Alice ballert und zerstückelt, was das Zeug hält. Die Kämpfe sind extrem stylish, so dass man einfach nur mehr davon sehen möchte. Und so reiht sich „Resident Evil: Afterlife“ nahtlos an seine Vorgänger an: cooler Trash mit cooler Optik. Auch in Bezug auf das im dritten Teil zur Spitze getriebene Motto: „Besser gut geklaut statt schlecht selbst gemacht!“

Zum einen wäre da die Tatsache, dass sich der Film, was die Zombies angeht, eher an den neueren Games (Teil 4 und 5) orientiert. Die Zombies können sich jetzt spalten und eklige Tentakel-Arme ausfahren. Außerdem tauchen jetzt auch die Riesenzombies auf, die so ein bisschen was von Pyramid Head aus „Silent Hill“ haben: träge schleifen sie riesige Äxte durch die Gegend. Aber wo Pyramid Head nur selten tatsächlich ins Geschehen eingegriffen hat, hauen diese Überzombies ordentlich zu.

Gleichzeitig bedient sich „Resident Evil: Afterlife“ auch an „Dawn of the Dead“ – nur das die Überlebenden hier nicht auf einem Supermarkt, sondern auf einem Supergefängnis hocken.

Insgesamt gesehen hat mich „Resident Evil: Afterlife“ sehr, sehr positiv überrascht. Ich bin in Erwartung auf ordentlich Action reingegangen und habe ordentlich Action bekommen. Und ich darf an dieser Stelle vorsichtig spoilern: Es wird definitiv weitergehen!!! Wenn Teil 4 „Afterlife“ ist, dann wird Teil 5 wohl „Second Life“. Keine Ahnung, auf jeden Fall endet „Resident Evil: Afterlife“ mit einem fiesen Cliffhanger und führt gleichzeitig einen neuen Gegner ein – denn von Albert Wesker nehmen wir Abschied.

Wertung: 8 von 10 Punkten (Alice is back! And I’m still lovin‘ it!!! „Resident Evil“ macht doch einfach immer wieder Spaß.)

7 Kommentare leave one →
  1. 29. November 2010 14:48

    Sign…alles zusammen.

    Und ein neues Spiel kommt auch irgendwann dann. Und angeblich völlig Back to the Roots. Was cool ist.

    Double-Yay.

    • donpozuelo permalink*
      29. November 2010 15:50

      😀 Danke!

      Ein neues Spiel??? Und dann noch Back to the Roots??? Wäre ja der Hammer. Die letzten beiden Spiele waren ja deutlich mehr auf Action angelegt. Teil 4 fand ich da zwar noch recht unterhaltsam, aber der fünfte Teil ging irgendwie gar nicht… hat mich ziemlich schnell gelangweilt.

  2. 29. November 2010 16:16

    Resi ist sowohl als Spielreihe, als auch als Filmversionen vollkommen an mir vorbeigegangen, der Trailer im Kino sah zwar cool aus, aber bei den derzeitigen 3D-Kinopreisen habe ich lieber auf das (offensichtliche) Vergnügen verzichtet.

    • donpozuelo permalink*
      29. November 2010 17:05

      Die Preise sind echt hoch, aber bei „Resident Evil: Afterlife“ hat der sich dann doch echt gelohnt. Habe mich köstlich amüsiert und war gut unterhalten… und in 3D sieht das Ganze echt super aus.

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