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Böse Mädchen kommen überall hin

15. Juni 2009

Der Film „Mini’s First Time“ stellt uns genau so ein böses Mädchen vor. Sie versucht sich in allem, und da sie reich ist, Langeweile hat und ihre Mutter eine Alkoholikerin ist, macht Mini auch alles mit, was ihr neue Erfahrungen einbringen könnte. So versucht sie sich als Callgirl und gerät prompt an ihren Stiefvater, der nur zu sehr gefallen daran findet, seine kleine, scharfe Stieftochter zu… naja, ihr wisst schon. Damit das „Familienglück“ komplett werden soll, muss nach Minis Meinung nur noch die Mutti verschwinden, und so beschließt sie, ihre  Mutter zu beseitigen. Nur einen perfekten Mord gibt es nicht und nur zu schnell wird das neue Glück von einem neugierigen Cop, einem geheimen Erpresser und der Panik von Minis Stiefvater nur zu schnell zerstört.

„Mini’s First Time“ fängt ganz witzig an. Immerhin versucht Mini anfangs ihre Mutter in den Wahnsinn zu treiben, was in einigen sehr skurrilen Augenblicken endet. Aber leider verliert der Film nach dem Mord an der Mutter sehr an Fahrt und zieht sich dann träge dahin.

Auch das Schauspieler-Ensemble mit Alec Baldwin, Jeff Goldblum, „Matrix“-Frau Carrie-Anne Moss und Luke Wilson können den Film nicht davor bewahren, zu einem gewöhnlichen, ja sogar langweiligen Streifen über Mordvertuschung und Verführung zu werden. Das haben wir in anderen Filmen wirklich schon besser gesehen. Einzig und allein Nikki Reed als Mini lässt den Film etwas aufleben – aber auch nur dann, wenn sie im knappen Outfit ihre langen Beine präsentiert.

Wahrscheinlich haben sich die Macher gedacht. „Werten wir doch mal das Lolita-Genre ein bisschen auf!“ und sind dann kläglich daran gescheitert, etwas Gutes daraus zu machen. Der Film hat zwar definitiv gutes Potential, aber verläuft zu schnell im Sande. Und dann wird auch irgendwann der Anblick von Mini langweilig.

Wertung: 4 von 10 Punkten (fängt gut an, lässt dann nach und verliert an Witz – schade eigentlich)

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