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Friends

9. Juni 2009

10 Staffeln haben sie ihr Publikum begeistert (auch wenn Gerüchten zufolge schon nach der sechsten Staffel Schluss sein sollte) und sie waren eine der erfolgreichsten Sitcoms. Die Story war relativ simpel: 6 New Yorker-Freunde bewältigen den Liebes- und Arbeitsalltag (obwohl der Arbeitsalltag öfter in den Hintergrund gerät). 6 erfolgreiche, attraktive Menschen, die uns die Möglichkeit gegeben haben, dem langweiligen Alltag unseres Lebens zu entkommen – sie waren uns quasi-Freunde in 2-D auf dem Bildschirm.

Es waren vor allem die sehr unterschiedlichen Charaktere, die „Friends“ so besonders gemacht haben: ein italo-amerikanischer Schauspieler, der Frauen hinterjagt, aber nicht über den IQ eines Zehnjährigen zu kommen scheint; sein Mitbewohner, der Thanksgiving boykottiert und Humor als Selbstverteidigung benutzt in Situationen, die ihm nicht geheuer sind. Dazu kommt ein Paläontologe, der sich in 10 Staffeln dreimal scheiden lässt, zwei uneheliche Kinder zeugt und der Liebe seines Lebens hinterherjagt. Diese Liebe seines Lebens kommt dann „unerwartet“ gleich in der ersten Folge erste Staffel in sein Leben und verdreht ihm noch mehr den Kopf (so sehr, dass er sie in Las Vegas unter Alkoholeinfluss heiratet, nur um sich dann wieder von ihr scheiden zu lassen). Zum Glück gibt es da ja noch seine Schwester, deren „Obsessive Compulsive Disorder“ (vor allem wenn es ums Putzen geht) nur die Spitze des Eisberges ist. Und am Ende fehlt nur noch die Hippie-Tante, die als Masseuse und Weltverbesserer arbeitet.

Entschlüsselt man diese hoch-kryptische Botschaft, dann weiß man, dass es um Joey, Chandler, Ross, Rachel, Monica und Phoebe geht. Sechs Figuren, von denen man sich über 10 Staffeln seine Lieblingsfiguren aussuchen kann. „Friends“ hatte herrlich schräge Folgen, herrlich schöne Folgen und herrlich traurige Folgen. Vielleicht (und da lehne ich mich jetzt sehr weit aus dem Fenster) haben sie es nur übertrieben, was die Staffeln angeht. Mit dem Ende wurde aus „Friends“ ein merkwürdiges Etwas, dass manchmal mehr an eine Daily-Soap erinnerte. Für „Friends“ trifft eher der Spruch: „Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist.“ Von daher muss ich auch sagen, dass ich froh bin, dass sich die Gerüchte um einen „Friends“-Kinofilm im Sand verlaufen haben. Ich denke, es würde nichts mehr bringen.

Wertung: 8 von 10 Punkten (eine tolle Sitcom, die zum Ende etwas abnimmt)

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