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Die Schwierigkeit, einen Apfelkuchen zu backen

8. Mai 2009

Irgendwo im Nirgendwo von Dänemark betreut Pfarrer Ivan („Casino Royale“-Bösewicht Mads Mikkelsen) Straftäter, um ihnen den richtigen Weg zu weisen. Eines Tages kommt auch der Neo-Nazi Adam zu dieser beschaulichen Kirche. Sein Resozialisierungsprogramm: aus den Äpfeln im Garten einen Apfelkuchen backen. Allerdings muss Adam schnell feststellen, dass neben den anderen „Mitbewohnern“ (Khalid, der Tankstellenräuber und der fette Triebtäter Gunnar) Pfarrer Ivan den größten Schuss in der Schüssel hat.

Was als Komödie angepriesen wurde, konnte ich nicht wirklich als Komödie verstehen. Vielleicht fehlt mir auch das Verständnis für dänischen Humor (?), aber viel gelacht habe ich bei „Adams Äpfel“ nicht. Der Film bietet durchaus skurrile Figuren in einer etwas absurden Geschichte über einen Pfarrer, der alles in seinem Kampf gegen den Teufel verleugnet, was ihm im Leben passiert ist. Erst der Neonazi, der das Kruzifix in seinem Zimmer durch ein Porträt von Hitler austauscht, bringt eine Veränderung in das Leben der Kirchenbewohner.

„Adams Äpfel“ ist bestenfalls tragisch-komisch. Für eine Komödie haben mir ehrlich gesagt schnittige Dialoge und witzige Einlagen gefehlt. Manche Situationen im Film wirkten zu gestellt und zu absurd, als das ich darüber hätte lachen können.  

Wertung: 3 von 10 Punkten (laue Komödie, die sich in ihren Merkwürdigkeiten verliert)

2 Kommentare leave one →
  1. 6. Mai 2010 15:22

    Hmmmm. Da bin ich jetzt vollkommen ratlos. Ich liebe diesen Film von Herzen. Gerade WEGEN seiner seltsamen unerklärlichen Schrulligkeit. Sind wir uns einig, dass wir uns nicht einig sind? *lach*

    • donpozuelo permalink*
      6. Mai 2010 16:02

      Darauf können wir uns einigen 🙂
      Was wäre die Welt schon, wenn alle einer Meinung wären?

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