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My Name Is Earl

9. April 2009

„My Name Is Earl“ mit Jason Lee. Für jeden, der diese Serie nicht kennt, gilt eigentlich nur eines: unbedingt, unbedingt, unbedingt gucken (und darüber hinweg sehen, dass zwei der Hauptdarsteller Scientologen sind)

Worum geht’s? Earl ist ein kleiner Ganove, der den lieben Tag nichts anderes tut, außer das, was ihm gerade passt. Als er eines Tages ein 100.000 Dollar-Los verliert und nach einem Autounfall im Krankenhaus landet, entschließt er sich sein Leben besser zu gestalten. Jetzt ist Karma sein Motto: „Tu gutes und dir geschieht gutes.“ Earl schreibt eine Liste mit allen schlechten Dingen, die er im Leben gemacht hat und versucht nun im Laufe der Serie alles abzuarbeiten. Untersützt wird er dabei von seinem leicht debilen Bruder Randy, der Motel-Putze und Strip-Club-Hüpferin (guckt es euch an, dann wisst ihr, was gemeint ist) Catalina. Weniger kräftig unterstützt als vielmehr gehindert wird er hin und wieder von seiner „gutherzigen“ Ex-Frau Joy und dessen Mann Darnell, liebevoll von Earl auch „Crab-Man“ genannt.

„My Name Is Earl“ ist eine Sitcom, die ohne die Publikumslacher auskommt und trotzdem so lustig ist, dass man manchmal Tränen weint. Die Figuren sind absolut glaubwürdiger „white trailer trash“. Jason Lee hat in Earl wohl die Rolle seines Lebens gefunden – der Schnauzer, die Unfähigkeit die Augen auf Fotos offen zu halten und seine Pseudo-Weisheiten über Karma überzeugen selbst den fiesesten Pessimisten an das Gute zu glauben.

Diese Serie ist ein Unikat, und da ist es schon echt bedauernswert, dass sie nach sechs Folgen von RTL abgesetzt wurde. Aber mal ehrlich, was soll man bei einem Sendeplatz freitags um 24 Uhr schon erwarten?? „My Name Is Earl“ hätte jedes Nachmittagsprogramm aufgebessert und qualitativ aufgewertet. Denn: Earls Leben ist einfach nur zum Schreien komisch und gehört für mich zu den besten Sitcoms, die es bis jetzt gab (also eigentlich nur die, die ich bis jetzt so gesehen habe)

Wertung: 8 von 10 Punkten (die Serie ist erfrischend anders, hat aber in der dritten Staffel meiner Meinung nach einen kräftigen Sacker, aus dem sich die Macher erst zum Ende der Staffel wieder befreien und zum alten Earl zurückkehren)

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7 Kommentare leave one →
  1. kulii permalink
    10. Juni 2012 18:30

    Genauer gesagt ist es keine Sitcom, weil es die besagten „Lacher“ eben nicht gibt. Trotzdem ist es eine der besten Comedy Serie die es gibt und ist im deuten TV leider untergegangen, aber es lohn sich auf jeden Fall zur DVD zu greifen. Wenn ich mich einfach mal entspannen will, schau ich einfach nur ein paar Folgen Earl…

    • donpozuelo permalink*
      10. Juni 2012 19:52

      Die DVDs werden bei mir auch rauf und runter geschaut. Gehört wie „King of Queens“ zu den richtig guten Entspannungs- und Abschalt-Serien, das stimmt.

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