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Bruce Will Es…

6. April 2009

… kann aber nicht. Der große Pro-Sieben-Sonntagsblockbuster „Hostage – Entführt“ vom Franzosen Florent E. Siri erfüllt nicht die Erwartungen, die man normalerweise an einen Bruce-Willis-Film stellt.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Bruce ist Unterhändler bei Geiselnahmen. Nach einem tragischen Fall setzt er sich als Polizei-Chef in einem kleinen Kaff zur Ruhe. Hier aber kommt irgendwann das, was kommen musste: 3 Jungs wollen ein Auto klauen. Um an die Schlüssel zu kommen, brechen sie in eine stattliche Villa ein. Bevor die drei aber abfahren können, hat der kleine Sohn den stillen Alarm gedrückt. Der anschließende Mord an einer Polizistin führt zu einer Geiselnahme und Bruce muss es wieder regeln. Zu allem Überfluss wird seine eigene Familie als Druckmittel gegen ihn verwendet, denn eine dritte Partei will etwas aus dem Haus der ersten Opfer…

Ein Action-Film sieht anders aus. Bruce Willis sieht aber immer gleich aus (außer am Anfang: für alle, die es mal sehen wollen – Bruce Willis mit langem Rauschebart und noch längerem Haar – perfekt für eine Rolle als Obdachloser). „Hostage“ hätte bestimmt ein guter Action-Thriller sein können, aber Siri lässt Willis einfach nicht von der Leine. Der muss die ganze Zeit vor dem Haus warten und bekommt erst zum Ende des Films die Möglichkeit, den John McClane auszupacken.

Somit sollten Willis-Fans kein „Die Hard“ erwarten, sondern… irgendwas anderes.  Für mich war das ein lahmer Film, der einfach nicht ins Rollen kommen wollte.

Wertung: 5 von 10 Punkten (schade, schade, schade…)

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