Zum Inhalt springen

Der „Wir-mischen-alles-zusammen-Film“

21. März 2009

…besser bekannt als „The Unborn“. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll, diesen Film zu zerreißen. Allerdings hat man ja irgendwann mal in der Schule gelernt, man soll bei Kritiken mit etwas positivem anfangen. Hier nun das „Positive“ an „The Unborn“: Die von Odette Yustman gespielte Studentin sieht sehr lecker aus, wenn sie im engen weißen Top und Slip im Bad steht. Somit wäre gleich die scharfe Schnecke jedes typischen Teenie-Horrorfilms vorgestellt.

Jetzt zu den negativen Sachen, vorab aber: worum geht es: Eine Studentin hat Alpträume über einen kleinen Jungen, mysteriöse Sachen passieren, Leute sterben. Die junge Frau erfährt von „The Unborn“, ihrem ungeborenen Zwillingsbruder, der im Mutterleib durch ihre Nabelschnur getötet wurde. Nun aber möchte dieser kleine Bruder doch geboren werden.

Wenn sich das scheiße anhört, das ist berechtigt.

Der Film fängt auch sofort an. Kein Kennenlernen der Charaktere, man wird sofort in die „Alptraumwelt“ hineingeworfen und begegnet gleich zu Anfang einem kleinen Köter mit Maske auf (gruuuuselig). Alles andere läuft irgendwie nach Schema F ab. Ein paar billige Schockmomente und keinerlei Spannungsaufbau lassen den anspruchsvollen Zuschauer schnell einschlafen. Allerdings – wer wacht bleibt, kann bei einem fröhlichen Filmeraten mitmachen: So findet man von „The Ring“ und „The Grudge„, über „Der Exorzist“ oder „Das Omen“, „Halloween“ oder „28 Days Later“ einige Horrorelemente aus anderen Filmen wieder.

Das Schlimmste zum Schluss: „The Unborn“ schafft den ultimativen Grauen. Wie schon bei „Hellboy“ und auch „Indiana Jones“ sind es die am Okkulten interessierten Nazis, die durch Zwillingsstudien im Lager Auschwitz das Monster erschaffen. Spätestens nach dieser Offenbarung gleitet der Film ins Lächerliche. Hinzu kommt dann noch ein Rabbi, der mit Hilfe der Kabbala einen Exorzismus durchführt, in ein lustiges Horn bläst und blah blah blah…

Da kommt schon wieder die Frage auf, wieso Produzenten überhaupt Geld für solche Filme investieren… Interessant könnte „The Unborn“ höchstens sein, wenn es dazu eine Verarschung a la „Scary Movie“ geben würde, denn so unfreiwillig komisch wie der Film jetzt schon ist, würde man Tränen lachen.

Wertung: 2 von 10 Punkten (wie gesagt, die Studentin in Unterwäsche ist noch ansehnlich, mehr aber auch nicht…)

2 Kommentare leave one →
  1. luzifel permalink
    23. März 2009 10:59

    Ich wusste schon warum ich den Dreck nicht sehen wollte ^^

Trackbacks

  1. Die Dibbuk Box « Going To The Movies

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: