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The Wrestler

3. März 2009

Was soll man über „The Wrestler“ sagen, was man nicht schon in den letzten Wochen und Tagen gelesen, gesehen oder gehört hat??? „The Wrestler“ lässt Mickey Rourke von den Toten aufstehen und bringt uns den Wrestling-Sport wieder näher. Gleichzeitig gelingt dem Film eine harte Charakterstudie über… ja, über wen eigentlich??? Ständig fragt man sich, ob man Randy „Ram“ Robinson beobachtet oder Mickey Rourke selbst. Denn beide Figuren durchlaufen die gleichen Schwierigkeiten. Vielleicht ist es auch genau das, was Darren Aronofskys vierte Regiearbeit so einzigartig macht: Man kann einfach nicht anders, als mit „The Ram“ mitzutrauern und mitzufiebern. Rourkes Wrestler ist glaubwürdig bis in die letzte seiner strähnigen blonden Haarspitze: seine Vorliebe für 80iger Jahre Rock, seine alte Nindendo-Konsole, seine Versuche, sich als Wurst-und Delikatessenfachverkäufer durchzuschlagen und seine Kämpfe bringen uns den Sportler als auch die Person hinter dem Sportler näher.

Das liegt auch daran, dass die Kamera Randy eigentlich nie verläßt. Zeitweise verwackelte Handkamerabilder und eine freibewegliche Kamera erwecken den Anschein einer Dokumentation über den Wrestler Randy.

Wertung: 8 von 10 Punkten (einen besseren Loser-Film muss ich erst noch sehen)

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